Werte Kameraden,
am gestrigen WM-Spieltag „Deutschland – Polen“ fand gleichzeitig ein
„nationaler Jugendabend“ in Ried im Innkreis statt. Ried deshalb, da sich
dort immer mehr interessierte junge Leute finden, die national-politisch
aktiv werden wollen.
Wir haben die Werbung für diese Veranstaltung, in deren Zuge auch das
Länderspiel auf einer Leinwand übertragen werden sollte, auf unsere
Weltnetzseite gestellt.
Und was passierte?
Der Bürgermeister legte dem Wirt nahe, die Rechten wieder auszuladen. Und
die Bezirkshauptmannschaft Ried im Innkreis verteilte zwei Bescheide,
gemäß welchen die Empfänger über folgendes Kuriosum unterrichtet wurden:
Zusammengefasst wurde behauptet, es handle sich bei diesem Jugendabend um
einen Abend der ganz gefährlichen Sorte, weshalb dieser besonderer
Überwachung bedürfe. Diese würde von einer unbekannten Anzahl ziviler
Polizisten und 25 Uniformierter garantiert werden. Und das kostet Geld.
Bis daher nichts Neues. Doch: Der Bescheid beinhaltet, dass der
Bescheidsempfänger diese Überwachung zu bezahlen hat!! Jeden einzelnen
Beamten!
Das gab´s schon einmal: Vor 2 ½ Jahren am „Tag der volkstreuen Jugend“ in
Österreich: Da waren auch ca. 30-40 Beamte vor Ort. Und dafür sollten ca.
7.000 Euro bezahlt werden. Günstig, für eine Nachmittagsveranstaltung,
oder?
Diese Sache wurde aber genau am Freitag EINGESTELLT! Das heißt, der Bund
Freier Jugend hat einen mehr als 2-jährigen Rechtskampf gewonnen. Und
jetzt geht der Tanz von Neuem los?
Der Bund Freier Jugend war nicht Veranstalter dieser Abendveranstaltung in
Ried am Mittwoch. Doch der Vorsitzende des BfJ, Rene Hönig, bekam diesen
Bescheid vor Ort vom zuständigen Behördenvertreter vorgesetzt. Obwohl
Hönig betonte, er sei lediglich Gast bei dieser Veranstaltung!
Der zweite Bescheidsempfänger war ein nationaler Aktivist aus Leonding bei
Linz, Stefan Magnet. Auch er wäre zuständig für die Bezahlung der von
niemandem angeforderten Beamten. Doch auch er ist nicht verantwortlich
und hat deshalb gleich die Annahme des dubiosen Bescheids am zuständigen
Polizeiposten verweigert.
Selbstverständlich wird gegen diese, mit einer Demokratie völlig
unvereinbaren Methoden, Rechtsmittel ergriffen.
Scheinbar wurde es aber doch noch ein lustiger Abend, wie uns von einem
Teilnehmer gemeldet wird.
Bund Freier Jugend
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„Marmor, Stein und Eisen bricht… doch wir bleiben dir treu!“
Albert Ortig, der neue Anwärter für die Heldenmedaille im Kampf gegen
Rechts, versucht weiterhin sein Ried vor „Rechtssympathisanten“ sauber zu
halten. Und so sollte den jungen Burschen und Mädchen der „nationale
Jugendabend“ am 14.06. in Ried versaut werden. Doch das WM-Spiel haben wir
trotzdem gesehen – die Stimmung war gut, vor allem nach dem 1:0 Tor in der
91. Minute.
Darauf hin entschlossen sich spontan einige Leute 200 m weiter zu schauen,
quasi zum Nachbarn, um den Herren Bürgermeister teilhaben zu lassen an der
guten Laune. Der schlief womöglich schon, darum klingelte man zweimal.
Wenn´s beim Albert zweimal klingelt… und mit den Worten „Guten Abend, wir
wollen dem Herren Bürgermeister ein Ständchen singen, bitte also gut
zuhören“ wurde los gelegt. Mit Gitarre und mehrstimmigem Chor wurde unsere
neu gewonnene Liebe zum Stadt-Scheriff von Ried zum Ausdruck gebracht:
„Marmor, Stein und Eisen bricht“ – „Herzilein, du musst nicht traurig
sein“ und „Gute Freunde kann niemand trennen“
Und immer mehr Jugendliche kamen herbei, auch solche, die zufällig
vorbeispazierten, um dem Spektakel beizuwohnen.
Werfen uns unsere Gegner ständig vor, so verbissen und engstirnig zu sein,
dann sollten sie das einmal nachmachen. Wir beweisen Humor – trotz
übelster Anfeindungen! – und haben auch keine Scheu, die verantwortlichen
Personen mal daheim zu besuchen. Nicht – wie die Schreibtischtäter der
Antifa behaupten – um sie zu verprügeln, sondern um ihnen ein Ständchen
oder ein Liebeslied zu singen. Ganz einfach um dem Betreffenden zu zeigen,
er ist nicht vergessen und tief in unserem Herzen!
Albert Ortig, der Bürgermeister der Messestadt Ried, sollte das nächtliche
Ständchen als Ouvertüre an die Freiheit – nämlich auch der Andersdenkenden
– begreifen.
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Heute bereits die Presse von morgen kennen:
http://www.nachrichten.at/lokal/innviertel/453416
Rechte sangen Bürgermeister nach
WM-Spiel “Mitternachtsständchen”
RIED. Ein auf der Homepage des “Bundes freier Jugend” (BfJ) angekündigter
“Nationaler Jugendabend” in Ried hat die Behörden aufgeschreckt.
Sicherheitshalber stand eine Polizei-Sondereinheit bereit.
Als der Wirt, in dessen Lokal das Treffen Mittwochabend stattfand,
mitbekam, dass es sich möglicherweise um Rechtssympathisanten handeln
könnte, untersagte er alle Aktivitäten in den Räumen. “Das Fußballspiel
Deutschland gegen Polen können sie anschauen - mehr aber nicht. Es gibt
keine politische Veranstaltung”, so der Gastronom. “Ich habe einmal Wickel
mit Rechten gehabt und sogar Morddrohungen bekommen. Ich bin daher lieber
vorsichtig.”
Auf Nummer sicher gingen auch die Behörden. Bezirks-Polizeikommandant
August Weidenholzer wurde von der BH Ried angewiesen, 25 Beamte in
Bereitschaft zu halten. Eine Sondereinheit bezog daher in der Kaserne Ried
Quartier und wartete auf den Einsatzbefehl.
Keine Ausschreitungen
Der blieb jedoch aus. Laut Weidenholzer gab es keinen Grund, gegen die 30
bis 35 “Ried-Besucher” einzuschreiten. “Es wurden weder rechte politische
Parolen gerufen, noch wurden Lieder gesungen.” Mit einer Ausnahme. Gegen
Mitternacht verließen die jungen Leute das Lokal und marschierten zum
nahen Haus von Bürgermeister Albert Ortig, wo sie ihm ungebeten ein
Ständchen sangen. Intoniert wurde Drafi Deutschers “Marmor, Stein und
Eisen bricht”. Die Behörden werten das als Indiz dafür, dass die
Gruppierung bald wieder kommen werde.
OÖN vom 16.06.2006




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