Bekanntlich begann heute das Gerichtsverfahren gegen „Josef F.“ im niederösterreichischen St. Pölten. Josef F. hat sich zu einem Teil der Anklage schuldig bekannt, bestreitet aber noch den Vorwurf des Mordes und der Sklaverei. Der Prozess wird wohl hauptsächlich auf die Aussagen der Tochter und der Gutachter gestützt werden.Die Öffentlichkeit wurde ausgeschlossen. Nur ein kleiner Teil der Journalisten durfte morgens in den Gerichtssaal,mussten diesen jedoch noch vor Mittag wieder verlassen. Ein Urteil wird für Donnerstag oder Freitag erwartet.
Unter dem Motto „Schützt unsere Kinder“ war auch eine Abordnung der NVP OÖ vor Ort. Direkt vor dem Gerichtsgebäude positionierten sich die Aktivisten der NVP mit Transparent und Parteifahnen. Der Andrang der österreichischen sowie internationalen Presse war wie erwartet enorm. Der Ansprechpartner der NVP für Medien, Wolfgang Schrögendorfer, kam mit den dutzenden Interviewwünschen kaum nach.
Uns ging es bei unserer Aktion kurz zusammengefasst um drei Dinge:
1. Kinderschänder sind nicht zu therapieren und müssen folglich für immer hinter Gittern bleiben.
2. Die Kriminalfälle „Josef F.“ oder „ Natascha Kampusch“ sind nur die Spitze eines Eisbergs.
3. Diese Fälle sind kein Problem Einzelner oder gar österreichische Phänomene, sondern ein Produkt unseres längst familienfeindlichen Systems.
Solche oder ähnliche Extremfälle sind in Zukunft nur zu verhindern wenn wir endlich Schluss machen mit der Liberalisierung und Internationalisierung unserer Gesellschaft, und an einer nationalen und auf Gemeinsamkeit beruhenden Volksgemeinschaft arbeiten.




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