Im Jahr 1948, in jenem Monat als auch das grausame Massaker von “Deir Yassin” und der Angriff mit schwerer Artillerie auf palästinensische Zivilisten auf dem Marktplatz von Haifa stattfand, wurde der Plan “DALET” in Kraft gesetzt. Er autorisierte die Zerstörung palästinensischer Dörfer und die Vertreibung der einheimischen Bevölkerung!
Was gibt es da zu feiern?
Im Juli 1948 wurden 700 000 Paläestinenser in der Sommerhitze ohne Wasser und Essen aus ihren Häusern in Lydda und Ramleh vertrieben. Hunderte starben. Dieses Ereigniss wurde als “Todesmarsch” bekannt.
Was gibt es da zu feiern?
Fast 800 000 Palästinenser wurden zu Flüchtlingen! Rund 400 Dörfer verschwanden für immer von der Landkarte. Tausende von Palästinensern (israelische Bürger) wurden im Jahr 1956 aus Galilea ausgewiesen. Als die Israelis die West Bank und Gaza besetzten, kamen noch viele Tausend dazu! Nach internationalen Recht und von der UN-Resolution 194 unterstützt, haben Kriegsflüchtlinge ein Recht auf Rückkehr oder Entschädigung. Gerade das sollten die Israelis doch wissen? Israel hat dieses Recht niemals aktzeptiert.
Was gibt es da zu feiern?
Wie kann man den Jahrestag eines Staates feiern, der auf Terrorismus, auf Massaker und der Enteignung des Landes eines anderen Volkes gegründet ist? Man kann den Geburtstag eines Staates nicht feiern, der auch jetzt noch “ethnische Säuberungen” betreibt, der die “Nürnberger Rassegesetze” sozusagen in der Verfassung verankert hat, der gegen internationales Recht verstößt, der die Zivilbevölkerung im Gazzastreifen kollektiv bestraft und der den Palästinensern auch weiterhin ihre Menschenrechte und das Recht auf einen Staat verweigert?
Was gibt es da zu feiern?
Solange dieser von Israel ausgehende Staatsterrorismus von den westlichen Industrienationen bewusst gestützt und gefördert wird, gibt es keinen Frieden! Selbst die UNO ist machtlos, ja sogar teilweise lächerlich ist ihr Vorgehen. Keine der über 800 Resolutionen wurden durch Israel jemals befolgt sondern höchstens belächelt. Die Menschenrechte sollten auch von denen anerkannt werden, die meinen “unantastbar” zu sein. Wie bereits ein alter Dichter sagte; “Wer einem Volk die Heimat raubt, der ist von Gott verflucht. Der findet keinen Frieden mehr so sehr er ihn auch sucht? Kein Segen ruht auf seinem Werk, kein Bühen und Gedeihn. Denn Heimatraub ist mehr als Mord, den Gott kann nicht verzeihen.”
Feiern kann man dann, wenn Araber und Juden GLEICHBERECHTIGT in einem friedlichen Nahen Osten zusammenleben.
C.B.
Quelle: Die Quelle zu diesem Artikel ist ein offener Brief liberaler Juden an den Staat Israel!


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