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Wien / Österreich: Am 14. November berichteten wir über die politische Hexenjagd, der gegenwärtig in Wien der Professor Dr. Gerhard Pendl ausgesetzt ist. Pendl ist ein international bekannter Mediziner, der als Universitätsrat an der Medizinischen Universität in Wien tätig ist. Am 12. November hatte er im Rahmen einer Gedenkfeier am Grab des 1944 bei der Verteidigung deutschen Luftraums ums Leben gekommenen Jagdfliegers Major Walter Nowotny eine Rede gehalten, in der er auch nicht mit harscher Kritik an gegenwärtigen Zeiterscheinungen sparte und besondere Übel deutlich beim Namen nannte.
Dies brachte ihm nicht nur eine haßerfüllte Hetzkampagne in den Medien ein, sondern auch förmliche Forderungen nach einem direkten Berufsverbot. So verlangte die sogenannte Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH), daß Pendl als Universitätsrat von der Medizinischen Universität abberufen werde, da seine Geisteshaltung auf einer Universität des 21. Jahrhunderts nichts mehr zu suchen habe. Die Medizinische Universität selber hatte sich zuvor schon in vorauseilendem Gehorsam vor dem Zeitgeist selber von ihrem Universitätsrat distanziert und sich bereits vorsorglich bei all jenen entschuldigt, die sich durch die Äußerungen Pendls verletzt fühlen müssen.
Allerdings fehlt es auch nicht an Stimmen, die Pendl unterstützen. So forderte der Ring freiheitlicher Studenten zu einer Unterschriftenaktion zu seiner Unterstützung auf. In einer entsprechenden Pressemeldung des Rings freiheitlicher Studenten (RFS) heißt es dazu wie folgt:
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„Einer der Rennomiertesten Professoren aus unserem Kreis, Universitätsrat Univ. Prof. Dr. Gerhard Pendl wird derzeit politisch verfolgt.
Kurier, Standard, ORF und andere haben aufgrund seiner (von den Anwesenden als sehr würdig empfundenen) Rede am Grab von Major Walter Nowotny eine Hetzkampagne gegen Ihn gestartet. Daraufhin hat das Rektorat der Medizinischen Universität Wien den Antrag gestellt, Dr. Pendl von seinem Amt als Unirat abzuberufen. Die Bildungsministerin Gehrer hat nun angekündigt, die Abberufung durchzuführen. Der RFS spricht sich entschieden dagegen aus, und hat daher eine
Unterschriftenaktion für Unirat Pendl
gestartet. Ich bitte Euch, die Word-Datei im Anhang auszudrucken, Möglichst viele Unterschriften zu sammeln, und sie bis Dienstag, 21. 11. 06 an die Nummer 01/ 40110 - 7099 zu faxen. Wenn kein Fax verfügbar ist, nehmen wir auch eingescannte Listen an wien@rfs.at, oder Briefe auf dem Postweg an den Ring Freiheitlicher Studenten, Florianigasse 16, 1080 Wien.
Wir werden auch an der Uni Unterschriften sammeln!
Die Linken werden mit Sicherheit versuchen uns zu bekämpfen und zu vertreiben. Wir brauchen jede Unterstützung die wir kriegen können. Also bitte auch um Mundpropaganda, jeder soll es wissen!
Wenn Ihr in Wien seid, wenn Ihr Euch Zeit nehmen könnt, dann kommt!
Bitte sendet diese Nachricht möglichst rasch an alle Freunde unserer Gesinnungsgemeinschaft!
Mit Freiheitlichen Grüßen!
Gernot Schandl, BV Mandatar.
>>>UnterschriftenlistePendl.doc hier herunterladen< <<
Siehe auch
Ring freiheitlicher Studenten (RFS)
Quelle: Störtebeker-Netz 16.11.06






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